Das German Compact Car Of The Year
Dacia Bigster: Geld mit Haltung
Autofahren darf kein Luxus werden, sagt die Jury der „GCOTY Awards“ – und führt deshalb die neue Kategorie „Budget“ ein. Acht Neuvorstellungen blieben unter der magischen 25.000-Euro-Grenze für den Verkaufspreis. Nach der Auszählung der Stimmen der rund 40 Juroren stand der Gewinner fest: Dacia Bigster. Dahinter: Hyundai Inster und Citroën C3.
Groß gedacht, fair kalkuliert
Ab 23.990 Euro rollt der Bigster an: ein 4,57 Meter langer, fünfsitziger Crossover mit Raumgefühl auf Familienmaß.
Unter der Haube:
Ein Mild-Hybrid mit 1,2-Liter-Turbo-Dreizylinder, Sechs-Gang-Handschaltung und wahlweise Front- oder Allradantrieb,oder ein Vollhybrid mit 1,8-Liter-Vierzylinder, zwei Elektromotoren und Frontantrieb:
Wer’s umweltbewusster mag, bekommt den kleinen Benziner auch mit Erdgas-Antrieb. Nur ein Diesel fehlt im Programm.





Bodenständig und geländegängig
Die Allradversion bietet 22 Zentimeter Bodenfreiheit und eigene Offroad-Programme – genug, um auch abseits der Straße eine gute Figur zu machen. Der Kofferraum packt 510 bis 667 Liter, bei umgeklappter Rückbank sogar 1937 Liter. Und die Mild-Hybride dürfen bis zu 1,5 Tonnen ziehen.
Komfort ohne Kompromisse
Der Bigster fährt sich angenehm weich, bleibt akustisch zurückhaltend und rennt locker 180 km/h – schneller als viele Stromer jenseits der 50.000-Euro-Marke. Die Charaktere der einzeknen Varianten sind klar getrennt: Der Handschalter mit 140 PS (103 kW) liefert klassischen Fahrspaß, der Vollhybrid mit 155 PS (116 kW) zielt auf Komfort und Effizienz. Beim Verbrauch liegen beide dicht beieinander – 5,5 Liter beim Mild-Hybrid, 4,7 beim Vollhybrid.
Zurück zu den Wurzeln
Vor gut 20 Jahren kam Dacia mit dem Versprechen, Mobilität für alle möglich zu machen. (aum)